Urologie
Die Prostata ist eines unserer Kernthemen. Von der Früherkennung über die Diagnostik bis zur modernen Therapie begleiten wir Sie umfassend.
Prostataerkrankungen gehören zu den häufigsten urologischen Diagnosen bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Die drei wichtigsten Krankheitsbilder sind die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH), die Prostatitis (Entzündung) und das Prostatakarzinom. In unserer Praxis decken wir das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum ab.
Dank moderner Diagnostikverfahren – PSA-Wert, Ultraschall (transrektale Sonografie, TRUS) und bei Bedarf MRT-Befundung oder Biopsie – können wir Erkrankungen früh erkennen und individuell behandeln.
Unser Ansatz ist ganzheitlich: Wir beraten Sie ausführlich zu allen Therapieoptionen – von der Beobachtungsstrategie (Active Surveillance) über medikamentöse Behandlung bis hin zur operativen Therapie und der Begleitung während onkologischer Behandlungen.
Miktionsbeschwerden, schwacher Harnstrahl, häufiger Harndrang – wir klären ab und behandeln effektiv.
Früherkennung per PSA, weiterführende Diagnostik, Beratung zu Therapieoptionen und onkologische Begleitung.
Akute und chronische Entzündungen der Prostata, auch chronisches Beckenschmerzsyndrom (CPPS).
Abklärung erhöhter PSA-Werte und regelmäßige Verlaufskontrollen bei bekannter Vorerkrankung.
Erkennung organischer Ursachen und Einleitung geeigneter andrologischer Therapiemaßnahmen.
Hormondiagnostik, Fertilitätsabklärung und allgemeine Beratung zur männlichen Gesundheit.
Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden und Vorgeschichte. Blutabnahme zur PSA-Bestimmung, falls noch nicht erfolgt.
Transrektale Ultraschalluntersuchung (TRUS) zur Beurteilung von Größe, Struktur und möglichen Auffälligkeiten der Prostata.
Wir erläutern Ihnen alle Befunde in verständlicher Sprache und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen den optimalen Behandlungsplan.
Die gesetzliche Krebsfrüherkennung beginnt ab 45 Jahren. Wir empfehlen bei Familienanamnese (Vater oder Bruder mit Prostatakarzinom) den Beginn ab 40 Jahren.
Ein erhöhter PSA-Wert ist kein Beweis für Krebs – er kann viele Ursachen haben. Wir besprechen die Bedeutung Ihres Wertes individuell und leiten gegebenenfalls weitere Diagnostik ein.
Nein. Ob eine Biopsie notwendig ist, hängt von PSA-Wert, Tastbefund, Ultraschall und Ihrem individuellen Risikoprofil ab. Wir entscheiden das gemeinsam mit Ihnen.