Diagnostik & Therapie
Harnwegsinfektionen, Inkontinenz und Miktionsstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Wir diagnostizieren präzise und behandeln effektiv.
Erkrankungen der ableitenden Harnwege zählen zu den häufigsten urologischen Problemen – bei Frauen ebenso wie bei Männern. Harnwegsinfektionen (HWI), Reizblase, Inkontinenz und Miktionsbeschwerden können akut auftreten oder sich chronisch entwickeln. In beiden Fällen ist eine sorgfältige Abklärung entscheidend.
Wir untersuchen Urin und Blasenfunktion, führen Harnstrahlmessungen (Uroflowmetrie) durch und beurteilen Restharnmengen. Bei wiederkehrenden Infektionen suchen wir systematisch nach der Ursache – strukturell, funktionell oder mikrobiologisch – und entwickeln eine nachhaltige Therapiestrategie.
Unser Team berät Sie auch zu vorbeugenden Maßnahmen, Verhaltensmodifikationen und – bei komplexen Fällen – zu weiterführenden Therapien wie Physiotherapie des Beckenbodens, medikamentöser Behandlung oder minimal-invasiven Eingriffen.
Akute und rezidivierende Blasenentzündungen. Antibiogramm-gestützte Therapie und Rezidivprophylaxe.
Überaktive Blase mit imperativem Harndrang, häufigem Wasserlassen und/oder Dranginkontinenz.
Unwillkürlicher Urinverlust bei Husten, Niesen oder körperlicher Belastung – Ursachenabklärung und Therapieberatung.
Erschwertes Wasserlassen, Unterbrechungen, schwacher Harnstrahl – häufig durch Prostatavergrößerung verursacht.
Aufsteigende Infektionen mit Fieber und Flankenschmerz – Diagnose und antibiotische Therapie.
Entzündungen der Harnröhre oder Blase – auch im Rahmen sexuell übertragbarer Infektionen (STI).
Ausführliches Gespräch zu Beschwerden, Häufigkeit und Begleitsymptomen. Sofortiger Urintest in der Praxis, bei Bedarf Urinkultur mit Antibiogramm.
Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie) und Restharnbestimmung per Ultraschall zur Beurteilung der Blasenentleerung.
Individuelle Behandlung: antibiotisch, medikamentös oder verhaltenstherapeutisch. Wir planen Kontrolluntersuchungen und begleiten Sie bis zur vollständigen Beschwerdefreiheit.
Bei unkomplizierten Infektionen kann eine kurze Antibiotika-Therapie ausreichen. Bei Fieber, Flankenschmerzen, Blut im Urin oder häufig wiederkehrenden Infektionen ist eine ärztliche Abklärung dringend empfohlen.
Neben der antibiotischen Therapie helfen ausreichend Trinken, regelmäßiges Wasserlassen, gezielter Beckenbodensport und – nach Ausschluss struktureller Ursachen – eine Prophylaxe mit Cranberry-Präparaten oder niedrig dosierter Langzeitantibiose.
Ja – sehr häufig sehr gut. Je nach Form (Belastungs-, Drang- oder Mischinkontinenz) stehen effektive Therapien zur Verfügung. Das Wichtigste: nicht schweigen, sondern ansprechen.